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Kanaltunnel Rendsburg: Vorgezogene Höhenkontrolle kommt

Mit einer vorgezogenen Höhenkontrolle wollen der Kreis Rendsburg-Eckernförde und das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Kiel-Holtenau den Verkehrsfluss am Rendsburger Kanaltunnel optimieren. Bislang werden überhohe Fahrzeuge erst kurz vor dem Tunnel gestoppt, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann.

Die neue Anlage soll überhohe Fahrzeuge bereits weit vor dem Tunnel erkennen und deren Fahrer mit gelben Blinklichtern und LED-Warntafeln dazu auffordern, eine alternative Route zu wählen.

Die vorgezogene Höhenkontrolle soll nach derzeitigem Planungsstand zunächst an zwei Standorten in Fahrtrichtung Norden in einjährigem Probebetrieb getestet werden: An der B77 aus Jevenstedt kommend in Höhe der Brücke Bramkamp und an der B202 aus Kiel kommend in Höhe der Brücke Dorfstraße.

„Wir erhoffen uns von dieser vorgezogenen Anlage deutlich weniger Auslösungen der Höhenkontrolle am Tunnel, wo Fahrzeuge wie in einer Sackgasse stehen, wenn sie die die maximale Durchfahrtshöhe von 4 Metern überschreiten. Durch die Vorkontrolle haben diese Verkehrsteilnehmer die Möglichkeit, die nächste Ausfahrt zu nehmen“, so Landrat Dr. Rolf-Oliver Schwemer.

Aktuell schätzen Kreis und WSA die Kosten grob auf etwa 250.000 € für Planung, bauliche Maßnahmen, Miete und Wartung der Anlage. „Wir wollen den Auftrag schnellstmöglich ausschreiben und vergeben. Der Betrieb kann dann frühestens im Spätherbst 2018 starten“, sagt Sönke Meesenburg, Leiter des Fachbereichs Investitionen NOK beim WSA Kiel-Holtenau.