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Die Baumaßnahme geht erfolgreich voran

Derzeit wird an der Verlegung des Kathodischen Korrosionsschutzes gearbeitet. Das umfasst den Einbau von Verteilerdosen, Stromkabeln und titanbeschichteten Anodengittern, die später für den Schutz des Bewehrungsstahls sorgen.

Diese Gitter werden untereinander mit Titanstreifen verbunden und mit Dübeln in der Wand verankert.  Damit es nicht zu einem Kurzschluss kommt, wurden zuvor die beim Bau in den Wänden verbliebenen Schalungsanker aufgekürzt und per Schweißnaht (Strom-) leitend an die Schalungsbewehrung ausgeschlossen.

Die Gitter werden abschließend in eine etwa 5 cm dicke Spritzbetonschicht eingebettet.

Nachdem der Strom an die Stahlbewehrung angelegt ist, funktioniert das System ähnlich einer Batterie. Freie Elektronen, zum Beispiel Salzionen, werden vom Minuspol (Bewehrung) zum Pluspol (Titanmatte) bewegt und haben so keine Möglichkeit mehr, die statisch äußerst wichtige Stahlbewehrung anzugreifen. So wird Korrosion dauerhaft verhindert.